|
|
|
Diese Urkunden beweisen, daß es schon lange zuvor Menschen in dieser Gegend gegeben hat. Der erste sicher bestimmbare Kulturrest aus dem Gebiet von Willmandingen stammt aus dem ersten oder zweiten Jahrhundert vor Christus. Es handelt sich um eine kleine Goldmünze keltischer Händler oder Handwerker.
Nicht mit Sicherheit zu entscheiden ist, ob der Name Willmandingen lateinischen oder alemanischen Ursprungs ist. "Will" könnte aus dem romanischen "vill-a" (Weidegelände) verdeutscht sein und "mund" vom lateinischen mons, montem, das einen Berg bezeichnet, kommen.
Ortsnamen mit der Endung -ingen weisen andererseits auf das dritte Jahrhundert hin. So mag vielleicht ein "Willimund" der Gemeinde den Namen gegeben haben.
Mitten im Dorf steht die St.Gallus-Kirche.
Sprach man früher von Willmandingen, dachte man an Textilindustrie, sie machte den Ort nicht nur in Deutschland bekannt. Heute spielt dieser Zweig keine Rolle mehr. An seine Stelle trat vor allem der Maschinenbau. Landwirtschaft findet man im Ort höchstens noch für den Eigenbedarf. Willmandingen hat 1100 Einwohner, von denen ca. 90% evangelisch sind.
Seit der Gemeindereform bildet Willmandingen zusammen mit Erpfingen, Genkingen und Undingen die Gemeinde Sonnenbühl Deren bekannteste Ausflugsziele sind die Nebel- und Bärenhöhle, das Feriendorf "Sonnenmatte" mit Sommerbobbahn sowie das in der Nähe liegende Schloß Lichtenstein.